Vorstellung des Formats / Projekts

Wegwerfen und Neukaufen war gestern! Beim Naunhofer Kleidertausch sind alle eingeladen, eigene noch gute Kleidung mitzubringen und in fröhlicher Runde schöne Stücke von anderen anzuprobieren und mitzunehmen.

 

 

Projektbeschreibung

Die Produktion von Kleidung geht mit dem Verbrauch vieler Ressourcen einher, auch bei „Öko-Kleidung“. Daher ist es gut, Kleidung so lange wie möglich zu tragen. Das klingt nach Langeweile im Kleiderschrank? Hier kann ein Kleidertausch Abhilfe schaffen. Wenn man sich selbst an etwas stattgesehen haben sollte, kann man dieses ganz einfach zum Kleidertausch mitbringen und schauen, ob man etwas Schönes findet, das andere Leute mitgebracht haben. Anders als bei einem Flohmarkt ist ein Kleidertausch frei von Geld. Im Zentrum steht nicht der Profit, sondern die Idee, dass möglichst viele Kleidungsstücke ein neues schönes Zuhause finden. Nebenbei kann man z.B. in Form von Schätzfragen o.Ä. auf Problematiken bei der Produktion von Kleidung (ökologisch wie auch sozial) aufmerksam machen. Übrig gebliebene Kleidung können die Leute entweder wieder mitnehmen, oder sie werden möglichst sortiert zur Kleiderkammer gebracht. Wegwerfen und Neukaufen war gestern!

Wie groß ist der Bedarf an Mitarbeitern? Wie groß ist der Zeitaufwand?

Mindestens 4 Menschen sollten im Team sein, denn das ungefähre Sortieren der eingehenden Kleidung nach Größen ist am Veranstaltungstag etwas aufwändiger. Der Zeitaufwand ist ansonsten recht gering. Der Tauschzeitraum sollte mindestens 3 Stunden dauern. Im Vorfeld ist Zeit für die Bewerbung der Veranstaltung einzuplanen.

Welche Kosten entstehen für das Projekt und wie wird es finanziert?

Die Veranstaltung kann kostenneutral durchgeführt werden, sofern Räume von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Was ist zu beachten? Organisatorische und methodische Hinweise zu Technik, Material und vorgehensweise:

Neben einem Raum für den tatsächlichen Kleidertausch (das kann auch draußen sein), ist ein sepatater Ort für die Anprobe nötig (eventuell mit Paravans zum abtrennen). Folgende Materialien sollten vorhanden sein oder geliehen werden: Spiegel, Tische, Kleiderständer (oder Wäscheleinen o.Ä. zum Aufhängen von Blusen und Kleidern), Kleiderbügel, Musikabspielgerät.

Welche positive Wirkung nach innen und/oder außen geht vom Projekt aus?

Wichtig war/ist uns, Menschen vor Ort einzubeziehen, die ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Begeisterung an andere weitergeben und Möglichkeiten aufzeigen, wie klima- und ressourcenschonende Ideen im Alltag umgesetzt werden können.

Zuordnung zu einem Themenbereich (Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung):

Gerechtigkeit und bewahrung der Schöpfung

Welche positive Wirkung nach innen und/oder außen geht vom Projekt aus?

Leute aus der Gemeinde kommen zusammen, es macht Spaß, in lockerer Atmosphäre kann man sich zudem zum Thema Kleiderproduktion austauschen, Soli-Tausch-Strukturen können sich entwickeln, weniger Kleidung wird weggeworfen und weniger neue Kleidung gekauft.

Wer ist Träger des Projektes?

Kirchgemeinde Naunhof

Ansprechpartner:

Anne Römpke

Referentin für Fragen der Schöpfungsverantwortung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sachsens

Kontakt:

E-Mail: anneroempke@gemeinde-n.de

 

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