Monatliche Impulse

Umbrüche

Umbrüche gibt es im Leben immer mal wieder. Manche sehnt man sich herbei: den Schulanfang und den Schulabschluss, die erste Liebe, die erste eigene Wohnung, den ersten Job, Hochzeit, Geburten von Kindern oder auch Enkeln, den Beginn des Ruhestandes… Voller Neugier gehen wir die nächsten Schritte, probieren Neues aus, suchen nach dem eigenen Weg.

Und dann gibt es Umbrüche, die sucht sich niemand aus. Das ist dann, wenn aufgrund von Trennung und Verlust Liebgewordenes aufgegeben werden muss oder uns entrissen wird. Das kann der Verlust des Arbeitsplatzes sein, das Scheitern von Beziehungen, Naturkatastrophen, die sich auf unser Leben auswirken, und Todesfälle, die wir verkraften müssen. Solche Umbrüche kosten enorm viel Kraft. Sicherheit geht verloren und es fällt schwer, sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Das kann auch Monate und Jahre dauern.

Um so erstaunlicher ist der gewaltige Umbruch, der vor 30 Jahren hier in Ostdeutschland passiert ist. Da gab es viel Grund zur Freude und dennoch auch viele Unsicherheiten und Verluste. Für die Meisten wurde über Nacht das Leben völlig auf den Kopf gestellt. Wenn wir heute zurückblicken, können wir staunend feststellen was da alles passiert ist und wie viel auch geschafft wurde. Da ist viel Grund für Dankbarkeit.

Allerdings leben wir heute wieder in Zeiten, wo das Leben auf den Kopf gestellt wird. Wir erleben Dinge, die wir zuvor nicht für möglich gehalten haben: Kontaktbeschränkungen, Homeschooling und Home-Office, leere Klopapierregale, flächendeckende Risikogebiete, geschlossene Grenzen mitten in Europa, aber auch Großdemonstrationen in unseren Großstädten, bei denen Rechtsradikale ungehämmt ihre Sprüche klopfen und ihre Fahnen schwenken können. Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel und Unsicherheit ist da. Wie wird das enden? Wie werden wir uns verändern? Was wird das neue Normal?

Damals, wie auch heute, ist es wichtig, dass Christen mutig mit anpacken und den Wandel mit gestalten. Wir haben etwas beizutragen. Wir haben Werte, die es wert sind, dass wir sie vorleben und weitergeben. Unser Glaube gibt uns Halt und Hoffnung bei all den Aufgaben, die vor uns liegen und durch Christus wissen wir uns miteinander verbunden.

Bleiben Sie behütet,

Kerstin Göpfert
Referentin für den Ökumenischen Weg

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1022-009 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE

Mit einer Fotoausstellung über „Umbruchsgeschichten von 1989/90“ einen Gemeindezusammenschluss begleiten – (wie) geht das?

Mit einem Zeitzeugenaufruf begann im März des Jahres das erste Gemeindeprojekt der Evangelisch-Lutherischen Johannes-Kreuz-Lukas-Kirchgemeinde Dresden. Aufgerufen waren Menschen, die sich 1989/90 im Umfeld der Dresdner Innenstadtkirchgemeinden in der Friedlichen Revolution engagiert haben und von ihren eigenen Erinnerungen erzählen wollten. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit wurden zum Ausgangspunkt der geschichtenreichen Fotoausstellung „Umbruchsgeschichte(n) 1989/90“, die im Dezember eröffnet wird.

Dieses besondere Gemeindeprojekt startete parallel zum Zusammenschluss der drei großen Dresdner Innenstadtgemeinden Johannes, Kreuz und Lukas seit Januar 2020 und wurde mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert. Die drei bisher eigenständigen Gemeinden waren in ihren Stadtteilen zentrale Orte der Friedensbewegung der 1980er-Jahre und Ausgangspunkte der friedlichen Demonstrationen 1989 in Dresden. Diese Geschichte sollte im 30. Jahr der Wiedervereinigung Gelegenheit bieten, dass sich die Mitglieder der neuen Großgemeinden gegenseitig kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen und die Rolle von Gemeinde und Kirche heute in Stadt und Gesellschaft diskutieren. Es stellen sich Fragen wie: Wohin wollen wir als neue große Innenstadtgemeinde? Wie können wir gemeinsam handeln? Was bedeutet ‚Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung‘ heute? Wie können wir voneinander beispielsweise als Ortsgemeinden oder generationenübergreifend lernen? Warum in all diesen Fragen nicht auch auf die Umbruchserfahrungen von 1989/90 zurückgreifen, darauf, wie sich Menschen damals gesellschaftlich und kirchlich engagierten, politisch beteiligten? In den vergangenen drei Jahrzehnten waren vor allem die prominenten Erzählungen an den politischen Umbruch 1989/90 zu hören. Ein zentrales Anliegen des Projektes ist es aber, die Vielfalt der Umbruchsgeschichten sichtbar zu machen. Denn wir wollen wissen, wie unsere Gemeindemitglieder, unsere Nachbarn oder die Eltern und Großeltern unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden den Alltag erlebt haben, der in dieser politischen Umbruchszeit oft so gar nicht alltäglich war.

 


Portrait aus der Fotoausstellung »Umbruchsgeschichte(n) 1989/90«. Foto @ Eike Lindh; Gestaltung @ Ö Grafik Dresden.

Der nahezu gleichzeitig mit dem Projektstart einsetzende Corona-Pandemiebeginn hat die Projektplanung vor große Herausforderungen gestellt. Wie konnten so wichtigen Ziele des Projektes, wie Anlass für gemeinsame Gespräche zu schaffen und damit den Gemeindezusammenschluss zu begleiten, erreicht werden, wenn die Möglichkeiten der Begegnung so stark eingeschränkt werden mussten. Letztendlich empfanden es viele Gemeindemitglieder aber als eine sinnstiftende Aufgabe, sich in einer Zeit der heimischen Abschottung ausführlichen Gesprächen auch in viel kleinerem Rahmen zu öffnen und den Austausch zu beginnen. Aus den ursprünglich geplanten Erzählcafés mit vielen Gemeindemitgliedern wurden unzählige Gespräche zu zweit oder zu dritt am Telefon, per Videokonferenz und im Sommer auf den heimischen Balkonen und Terrassen. Dort lagen oftmals lang verstaute Unterlagen und Zeugnisse aus der ereignisreichen Zeit vor 30 Jahren bereit. Und anhand so mancher Dinge wie beispielsweise einem 50-Pfennig-Stück, einem alten Schließzylinder oder dem Aufruf des Neuen Forums waren die Erinnerungen umso plastischer erzählt. Ab Dezember wird man auf www.umbruchs-geschichten.de bereits vorab die Fotoportraits von 18 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sehen und ihre ganz persönlichen Erinnerungen nachlesen können. Ab Januar wird die Ausstellung dann auch in den Kirchenräumen der Johannes-Kreuz-Lukas-Kirchgemeinde eröffnen und damit als Gesprächsanlass und Veranstaltungsmittelpunkt den Gemeindezusammenschluss sowie den Dialog zwischen Kirche und Stadtgesellschaft weiterhin inspirieren und begleiten können.

Kerstin Lorenz
Leiterin des Gemeindeprojektes „Umbruchsgeschichte(n) 1989/90“ der EvangelischLutherischen Johannes-Kreuz-Lukas-Kirchgemeinde Dresden

Thema

friedenswort.de: Frieden lernen – Gesprächsimpuls IV

Die beiden Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirke Dresdens haben im vergangenen Jahr ein Friedenswort veröffentlicht. Es ist unter www.friedenswort.de nachzulesen. Im November 2019 hat sich die Landessynode diesem Wort angeschlossen und es den Gemeinden zur Diskussion empfohlen. Im Gesprächsanstoß IV geht es um Friedensbildung. Die bisherigen Gesprächsanstöße finden sich in den vorherigen Newslettern.

Eine kleine Übung in zwei Schritten zu Beginn: Welche Bilder fallen Ihnen ein, wenn Sie das Wort „Krieg“ hören? (kurzer Austausch dazu) Welche Bilder fallen Ihnen ein, wenn Sie das Wort „Frieden“ hören? (zweiter kurzer Austausch). – Meist wird in dieser Übung deutlich, dass die Beantwortung der ersten Frage leichter fällt. Warum ist das so? Damit Frieden nicht nur Appell gegen Krieg ist, braucht es Friedensbildung.

Friedensbildung ist das gemeinsame Nachdenken über und Lernen von Fähigkeiten, die ein Zusammenleben von Menschen und ihrer Umwelt in Frieden und Gewaltfreiheit fördern. (nach Margret Birckenbach). Kirche ist auch ein Ort für Bildung:
Wo hat Friedensbildung in der Kirche einen Platz – wo sollte sie einen Platz haben?

Im Friedenswort heißt es: „Wir sind überzeugt, dass Friedensbildung eine wichtige, unverzichtbare Aufgabe und Investition in die Zukunft ist.“ und „Wir fordern, dass Friedensbildung in Kita, Schule und Gesellschaft gefördert wird.“
Was können Kita und Schule für die Friedensbildung von Kindern leisten? Was können Kinder und Jugendliche für dabei lernen?

„Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten.“ ist eine Veränderung des auf Platon zurückgehenden Gedankens, der bis heute meist Grundlage von Sicherheitspolitik ist: „Wenn du Frieden willst, bereite Krieg vor.“
Was spricht für das eine, was spricht für das andere Wort? Wie geht „Frieden vorbereiten“?

Auf dem Weg einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens – Nicht nur während der Friedensdekade sind wir eingeladen, uns dieses Weges bewusst zu werden und konkrete Schritte zu überlegen. Anstöße zum Finden des eigenen Weges gibt uns das Friedenswort in großer Zahl. Meinungsäußerungen und Ergänzungswünschen können Sie uns gern per Mail an evangelischekirche.dresden@evlks.de oder persönlich geben.

Michael Zimmermann
Beauftragter für Friedens- und Versöhnungsarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938: Überlegungen zu Exodus 20

„Angesichts der bedrohlichen Zunahme des Antisemitismus kommt dem Gedenken der Novemberpogrome im Covid19–Jahr 2020 besondere Bedeutung zu. Das Gedenken erinnert uns daran, dass das materielle und gewalttätige Entfachen des Hasses gegen Juden immer eine geistige und soziale, ökonomische und politische Vorgeschichte hat. Es verpflichtet uns dazu, die aktuellen gesellschaftlichen Dynamiken in den Blick zu nehmen, die die Abwehr und den Hass gegen Juden und Jüdinnen sowie andere vulnerable Minoritäten befördern. Es muss verhindert werden, dass unsere Gegenwart zu einer Vorgeschichte für weitere Verbrechen wird. Weiters ist es nötig, auch auf der Ebene von Familien und Gesellschaft das psychohistorische Erbe zu bearbeiten. Christinnen und Christen sind überdies angehalten, sich auch mit den theologischen Dimensionen des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.
Praktisch verpflichtet dies zu aktiver Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung und Widerstand gegen alle Formen des Antisemitismus. Jede und jeder Einzelne ist aufgefordert, sich unermüdlich und öffentlich zu äußern, in Leserbriefen, auf der Straße, unter Freunden, in der Familie, in den sozialen Medien. Eine weitere Form ist das Bemühen, das zeitgenössische Judentum in seiner Vielfalt besser kennen- und verstehen zu lernen, durch Begegnungen und in seinen zahlreichen religiösen, kulturellen und literarischen Beiträgen. Auch Dialog, Erinnerung und Bildung dürfen nicht resigniert verstummen – sowie das Ringen um ein Leben nach dem biblischen Ethos, nicht zuletzt auch in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. So können wir verhindern, dass die aktuellen Entwicklungen zu Probeläufen werden, wie weit man die Grenzen des Hasses gegen Menschen ausweiten kann.“

Auszug aus: Zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938: Überlegungen zu Exodus 20 von Regina Polak
Der Text in gesamter Länge ist zu lesen unter: www.theocare.wordpress.com

Erster Ökumenischer Thementag in Stollberg fällt aus

In Zukunft möchte der Ökumenische Weg in jedem Jahr zum Buß- und Bettag in einer anderen Stadt Sachsens einen Ökumenischen Thementag anbieten. In diesem Jahr wollten wir am 18. November in Stollberg zu Gast sein und gemeinsam mit den Stollberger Gemeinden den Tag gestalten. Leider lässt die aktuelle Situation in Sachsen und besonders im Erzgebirkskreis nicht zu, dass wir eine intensive Zeit der Begegnung und des Austausches haben. Schweren Herzens haben wir die Veranstaltung abgesagt. Nun wird lediglich ein Ökumenischer Gottesdienst stattfinden können. Predigen wird Michael Zimmermann als Beauftragter der Ev. Luth. Landeskirche Sachsens für Friedens- und Versöhnungsarbeit. Los geht es um 10.00 Uhr in der St. Jakobikirche in Stollberg.

Mehr Informationen gibt es unter: www.oekumenischerweg.de

anders wachsen goes Internet

Die Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage (SEBIT) sind eine sachsenweite Veranstaltungsreihe, die jeweils im Frühjahr (März bis Juni) und im Herbst (September bis November) stattfindet. Ein Kooperationspartner ist anders wachsen. Drei Vorträge mit anschließender Diskussion wurden kurzfristig zu Online-Formaten umgestrickt und bieten so auch Nicht-Dresdnern die Möglichkeit der Teilnahme. Thematisch geht es um Care-Arbeit, wa(h)re Körper im Social-Media-bereich und fürsorgliche Männlichkeiten. Die drei Themen eint die Frage, wie unsere derzeitige Wirtschaftsform unser privates Leben prägt.
Zudem gibt es noch die Möglichkeit an Online-Workshops „Farbe bekennen“ zum Thema Rassismus teilzunehmen. Eine Anmeldung sollte schnellstmöglich per Mail erfolgen.

Die Veranstaltungen sind hier https://sebit.info/termine und hier zu finden: www.frieden-hoffnung.de

Geht doch! – wertvolle Tipps für eine inklusive Freizeitenarbeit

Christliche Jugendarbeit kann nur eine inklusive Jugendarbeit sein. Weil Gottes Schöpfung bunt und vielfältig ist und seine Liebe alle Menschen einschließt, gilt diese Einladung auch für die Jugendarbeit: Alle sollen dazugehören können. Das gilt für Menschen mit Behinderungserfahrung gleichermaßen wie für Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen oder Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen…

Die evangelische Jugendarbeit bietet hervorragende Möglichkeiten für inklusive Erfahrungen. Die Broschüre „Geht doch! Wertvolle Tipps für eine inklusive Freizeitenarbeit“ enthält spannende Hinweise und kreative Ideen – damit alle dazugehören können und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Jugendarbeit vor Ort und soll kostenfrei verteilt werden.

Das Heft zum download finden sie hier: www.evjusa.de
Alternativ kann es kostenlos bestellt werden unter: www.evangelische-jugend.de (es fallenlediglich Versandkosten an)

In den digitalen Raum verlegt: CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit – Von der Idee zur Praxis

Am 19. November 2020 bietet die Klima-Kollekte zusammen mit der Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen von 13:00 bis 16:00 Uhr eine Online-Schulung  an.
In der Schulung „CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit – Von der Idee zur Praxis“ wird MultiplikatorInnen angeboten, sich umfassend zum Bereich CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit zu informieren und Wissen zu erlangen, um es in ihren Organisationen oder Kirchen weiter zu vermitteln.
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende kirchlicher Organisationen, VertreterInnen kirchennaher Institutionen (z. B. Banken, Versicherungen), MultiplikatorInnen aus den Landeskirchen und Diözesen, der Caritas und Diakonie und findet in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) statt.
Eine Anmeldung ist bis zum 13. November möglich.

Weitere Informationen gibt es unter: www.klima-kollekte.de 

Fördermöglichkeit für Nachhaltigkeitsprojekte, Kinderschutz und Schuldenberatung

Die Stiftung der Bank für Kirche und Diakonie bietet Förderung für Projekte im Bereich „Nachhaltiges Handeln in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen“, „Kinder stärken“ und  Schuldnerberatungen an. Dazu zählen Maßnahmen, die dem Klimaschutz dienen, die Elektromobilität fördern, energetische Optimierung vorantreiben, fairen Handel aufbauen/unterstützen, die Barrierefreiheit bestehender Objekte vorsehen oder der Erhaltung von kirchlicher Bausubstanz dienen. Ebenso gefördert werden Projekte, die sich gegen Kinderarmut und Ausgrenzung starkmachen, und die Begleitung und Beratung von Menschen, die duch die Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind. Anträge für die nächste Ausschüttung können bis zum 31. Dezember 2020 online eingereicht werden.

Mehr Informationen finden Sie bei der Stiftung: www.kd-bank.de

CO²-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit – Von der Idee zur Praxis

Am 19. November 2020 bietet die Klima-Kollekte zusammen mit der Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Schulung für MultiplikatorInnen in Kassel an.
In der Schulung „CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit – Von der Idee zur Praxis“ wird MultiplikatorInnen angeboten, sich umfassend zum Bereich CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit zu informieren und Wissen zu erlangen, um es in ihren Organisationen oder Kirchen weiter zu vermitteln.
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende kirchlicher Organisationen, VertreterInnen kirchennaher Institutionen (z. B. Banken, Versicherungen), MultiplikatorInnen aus den Landeskirchen und Diözesen, der Caritas und Diakonie und findet in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) statt.
Eine Anmeldung ist bis zum 30. Oktober möglich.

Weitere Informationen gibt es unter: www.klima-kollekte.de und www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de

Material für die Gemeindearbeit

Brot für die Welt bietet Gottesdienstmaterialien an

Kindern Zukunft schenken! Unter diesem Motto findet die 62. Spendenaktion statt. Der Fokus liegt in diesem Jahr bein den Themen Kinderarmut, Kinderarbeit und Kinderrechten. Auf seiner Homepage stellt die kirchliche Hilfsorganisatzion Brot für die Welt passende Materialien für die Advents- und Weihnachtszeit zur Verfügung. Dazu gehören ein Gottesdienstentwurf und ein Krippenspiel, aber auch Hintergrundinformationen zum Projekt und eine inhaltliche Aufarbeitung des Themas Kinderarbeit. Zudem gibt es Vorschläge, wie Kollekten in Weihnachts-Outdoor-Gottesdiensten kreativ eingesammelt werden können.

Genauere Informationen finden Sie unter: www.brot-fuer-die-welt.de

Lateinamerika im Advent

Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat rückt mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion unter dem Motto „ÜberLeben auf dem Land“ die Sorgen und Nöte der armen Landbevölkerung in den Blickpunkt. Das Corona-Virus trifft mit der Landbevölkerung auf eine besonders verletzliche Gruppe von Menschen, deren Immunabwehr aufgrund ihrer Armut, den chronischen Leiden an Infektionskrankheiten sowie ihrer schlechten Ernährungssituation bei einer Infektion schnell überfordert ist. Adveniat stellt Gemeinden Weihnachtsgeschichten, Krippenspiele, Andachts- und Predigtimpulse zur Verfügung und richtet den Blick auf die Situation auf der anderen Seite der Erde.

Das Aktionsmaterial zu Weihnachtsaktion finden sie hier: www.adveniat.de

Faire Mitmachaktion in der Adventszeit

„Mit Spaß und Kreativität für eine gerechtere Welt“, ist das Motto der Aktion “
Weihnachten Weltweit“. Hochwertige Kugeln, Engel, Sterne und Herzen aus fairem Handel werden in Kindergruppen zu individuellem Weihnachtsschmuck.
Die Bildungsaktion verbindet Spaß mit interkulturellem Lernen und eröffnet Kindern einen praktischen Zugang zum Fairen Handel. Die Produkte werden von der GEPA-The Fair Trade Company importiert und sind mehr als ein Geschenk. Denn durch ihren Kauf des Weihnachtsschmucks, erhalten die Produzierenden ein faires und geregeltes Einkommen.
Zum Mitmachen laden Sie die Hilfswerke Adveniat, Brot für die Welt, MISEREOR und das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ herzlich ein und stellen zusätzlich passende Andachten und Bausteine für Gottesdienste zur Verfügung.

Mehr Informationen und das pädagogische Material finden Sie unter: www.weihnachten-weltweit.de

Termine im November/Dezember 2020

  • 11. Nov. 2020 ab 15.00 Uhr – Online-Veranstaltung: Kann Kunst Berge versetzen? Das inklusive Kunstprojekt »Farbtupfer – Kunst verbindet«
  • 14. Nov. 2020 ab 10.00 Uhr – Online-Workshop „Farbe bekennen“ der Kirchengemeinde Frieden und Hoffnung in Dresden
  • 16. Nov. 2020 ab 19.00 Uhr – Online-Vortrag mit Diskussion – „Sorgearbeit – Die vergessene Seite der Ökonomie“ der SEBIT und mit anders wachse
  • 18. Nov. 2020 ab 10.00 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst an Stelle des Ökumenischen Thementages in Stollberg
  • 18. Nov. 2020 ab 18 Uhr – Zentraler Ökumenischer Gottesdienst zur Friedensdekade der ACK in der Kreuzkirche in Dresden
  • 19. Nov. 2020 ab 11.00 Uhr – Online-Schulung „CO2-Fußabdruck und Klimagerechtigkeit – Von der Idee zur Praxis“ der Klimakollekte und der FEST
  • 20. Nov. 2020 ab 10.00 Uhr – Online-Veranstaltung: „Kinderrechte in Deutschland“ der Ev. Akademie Sachsen
  • 21. Nov. 2020 ab 10.00 Uhr – Online-Workshop „Farbe bekennen“ der SEBIT und der Initiative anders wachsen
  • 24. Nov. 2020 ab 16.00 Uhr – Online-Seminar: “Wenn Klimakatastrophen verschuldete Staaten treffen” – Vorstellung der neuen pädagogischen Materialien der erlassjahr.de-Kampagne
  • 24. Nov. 2020 ab 18.30 Uhr – Online-NaGel-Netzwerktreffen mit Film des ÖIZ und der Micha Lokalgruppe Dresden
  • 24. Nov. 2020 ab 19.30 Uhr – Online-Vortrag mit Diskussion – „Wa(h)re Körper – Groß rauskommen durch Social Media um jeden Preis?“ der SEBIT und der Initiative anders wachsen
  • 2. Dez. 2020 ab 13.00 Uhr – SchöpfungsLEITER – ökofaires Zertifizierungsprogramm für Kirchengemeinden des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit
  • 2. Dez. 2020 ab 19.00 Uhr – Online-Vortrag mit Diskussion: Caring Masculinities – Männlichkeit in der Transformation kapitalistischer Gesellschaften der Sebit undder Initiative anders wachsen
  • 4. Dez. 2020 ab 18.00 Uhr Gebet zur Bewahrung der Schöpfung in der Öko-Kirche Deutzen
  • 7. Dez. 2020 ab 13.00 Uhr Online-Dialog: „Klimagerechtigkeit braucht Entschuldung“ des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit
  • 9. Dez. 2020 ab 13.00 Uhr „Geschenke aus der Natur: Naturkosmetik selbstgemacht!“ im Bildungsgut Schmochtitz

Mehr Informationen zu den genannten Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite unter: https://www.oekumenischerweg.de/veranstaltungen/